WAS IST ATEMTHERAPIE?

Atemtherapie zählt zu den ältesten Therapeutischen Verfahren.

Die Errungenschaften über die Wirkung des Atems reicht über 4000 Jahre zurück.

Atemtherapie eignet sich sowohl für Erwachsene jeden Alters als auch für Kinder und Jugendliche.

Wie ein Seismograph spiegelt unser Atem den Rhythmus und den Fluss unseres Lebens.

Das heisst der Atem reagiert ganz unbewusst auf all unsere Gefühle und Gedanken, auf unsere Emotionen und Belastungen genauso, wie auf Ruhe und Entspannung.
So «schnürt es uns die Luft ab», wenn es uns nicht gut geht oder wir «atmen erleichtert auf», wenn Unangenehmes überwunden ist.

Diese Reaktionen erfolgen unbewusst und automatisch, gesteuert vom autonomen Nervensystem – durch Sympathikus und Parasympathikus.

Warum ist der Atem so besonders?

Meist atmen wir unbewusst – es atmet ganz von allein.

Aber es sind zwei Dinge, die den Atem zu etwas Besonderem machen:
Als einzige Funktion des autonomen Nervensystems können wir den Atem willentlich beeinflussen. Wir können extra tief oder lang ein- und ausatmen oder die Luft für einen Moment ganz anhalten, wenn wir dies wollen.

Und: Der Atem und wirkt auf das vegetative Nervensystem. Das heisst, der Atem wird nicht nur vom vegetativen Nervensystem gesteuert, sondern kann umgekehrt dieses auch beeinflussen.


Der Fluss des Atems wirkt auf unseren Körper, unseren Geist und somit auf unser Wohlbefinden.

Erfahren Sie mehr über den «Erfahrbaren Atem®» und mögliche Anwendungsgebiete.

 

"DER ERFAHRBARE ATEM®"

Eine Atemlehre nach Prof. Ilse Middendorf

(1910 -2009, Berlin)

Ilse Middendorf spricht von drei Weisen zu atmen

(Kapitel 2 "Der Erfahrbare Atem – Eine Atemlehre"):


        "Die Unbewusste Atemfunktion"

        "Die willkürliche Atemführung"

        "Der erfahrbare Atem"

Die beiden ersten kennen wir:
Es atmet ganz von allein (unbewusst) aber wir können den Atem auch willentlich führen und steuern. So versuchen wir z.B. bewusst einen schnellen Atemfluss zu unterdrücken, um unsere Aufregung zu verbergen. Geraten wir in Stress, wird unsere Atmung schneller und flacher – oft ohne, dass es uns bewusst wird. Und allzu oft verharren wir dann in diesem Atemmuster und es wird zur Gewohnheit. Diese schnelle flache Atmung jedoch signalisiert dem Körper zusätzlich Stress und ein ungesundes Wechselspiel beginnt – ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen.

Der Atem spiegelt unser Leben und reagiert wie ein Seismograph.

"Der erfahrbare Atem®" oder auch "bewusst zugelassene Atem" – ist keine Atemtechnik, sondern eine Atemlehre und somit weit mehr als nur "richtig" atmen lernen.

Sie lernen zum einen über die Empfindung ihres Körpers auch ihren Atem wieder bewusst wahrzunehmen. Und Sie lernen Ihren Atem "zuzulassen", also den Atem natürlich fliessen zu lassen – ohne diesen zu kontrollieren oder zu führen. Durch das bewusste Wahrnehmen wird der Atem erfahrbar und eine Erfahrungsreise beginnt...

 

EINE ERFAHRUNGSREISE

Ilse Middendorf:
"Wir lassen unseren Atem kommen,
wir lassen ihn gehen
und warten, bis er von
selbst wiederkommt."

Die Arbeit mit dem Atem ist eine Erfahrungsreise zu sich selbst.

Eine Reise bei der Sie viel erfahren - Über den Atem und durch den Atem über sich selbst.

Wie atme ich – Wie lebe ich?


Unser Atem verbindet nicht nur unseren Körper mit unserer Psyche - unseren Emotionen & Gedanken –
sondern sie beeinflussen sich gegenseitig.


Der Atem ist Spiegel und Seismograph unseres Lebens.

Den Atem bewusst wahrnehmen, heisst auch sich selbst bewusst wahrnehmen und sich selbst bewusst werden - Der Atem stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die Persönlichkeitsentwicklung.


Zu erfahren, wie leicht der Atem fliesst, wenn der natürlich Atemfluss wieder zugelassen werden kann, bringt Gelassenheit. Gleichzeitig können Sie erfahren, welche Kräfte sich durch den Atem entfalten können – Lebenskraft & Handlungsfähigkeit.


Wie fliesst mein Leben? - Der Fluss des Lebens
Wie fliesst mein Atem? - Der Fluss des Atems

"Der Fluss des Atems formt den Fluss des Lebens"